Verklebter Teppichboden haftet mit Spezialkleber am Untergrund. Je älter die Verklebung, desto härter sitzt der Kleber – und desto mehr Aufwand steckt im Entfernen. Schlingenware, dickere Teppiche und stark verklebte Teppichböden lassen sich nicht einfach rausreißen oder mit leichten Geräten lösen – der Zeitaufwand ist enorm, die körperliche Belastung hoch.
Im Baumarkt stehen dafür Stripper in der Klasse des Wolff Duro Stripper bereit: rund 27 kg leicht, ohne Fahrantrieb und mit begrenzter Leistung. Das reicht, um dünn verklebte Teppichböden in kleinen Räumen rauszureißen. Sobald der Teppich stärker verklebt ist, Schlingenware vorliegt oder die Fläche größer wird, stoßen diese Geräte an ihre Grenzen – Teppichreste bleiben haften und der Bediener muss die Kraft durch Schieben und Drücken selbst aufbringen. U-Messer, die den Teppich selbstständig in Bahnen schneiden, gibt es für diese Geräteklasse nicht.
Baumarkt-Stripper vs. Profi-Teppichstripper – der Unterschied
Ein Profi-Stripper wie der Wolff BiTurbo arbeitet mit Fahrantrieb: Die Maschine schiebt sich selbst unter den Teppich. Der Bediener lenkt und kontrolliert, ohne den Kraftaufwand eines leichten Handstrippers. Dazu kommen U-Messer, die den Teppich während des Strippens in Bahnen schneiden. Das Ergebnis: Auch stark verklebte Teppichböden, Schlingenware und dicke Teppiche lassen sich zügig entfernen.
Für größere Flächen – Büroetagen, Hallen, Tennishallen – sind die kleinen Geräte keinesfalls geeignet. Hier kommen Maschinen wie der ferngesteuerte Wolff Robo-Stripper oder der Husqvarna BMS 220ADB Aufsitzstripper zum Einsatz.